Anwendungsbereiche

Junges und gesundes Aussehen ist im öffentlichen Leben sowie im Beruf zu einem wichtigen Aspekt geworden, aus diesem Grund fällt die Entscheidung Maßnahmen gegen klinischen Haarausfall zu ergreifen zunehmend leicht. Im Folgenden sollen verschiedene Möglichkeiten des Haarersatzes vorgestellt werden, wobei nach den jeweiligen Einsatzgebieten unterschieden wird. Jeder Haarausfall ist individuell, doch er kann nach seinem räumlichen Auftreten in verschiedene Bereiche unterteilt werden.

Für den ganzen Kopf: Dieser Fall tritt hauptsächlich bei der Durchführung einer Chemotherapie auf. Daher werden spezielle Haarprothesen und Perücken angeboten, um den Wünschen der Betroffenen entsprechen zu können.

Geheimratsecken: Ein Rückgang des Haaransatzes an den Ecken der Stirn ist bei vielen Männern bereits im jungen Erwachsenenalter zu beobachten. Dank neu entwickelter Materialien ist Haarersatz sogar in diesen als Geheimratsecken oder „Denklücken“ bezeichneten Bereichen möglich.

Stirnbereich: Mit fortschreitendem Alter beginnt sich bei vielen Männern der Haaransatz auf der gesamten Breite der Stirn zurückzuziehen. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten Zweithaar individuell einzusetzen.

Halbglatze: Breiten sich Geheimratsecken zunehmend aus und zieht sich der Stirnansatz weiter zurück, spricht man von einer Halbglatze. Dies ist der klassische und häufig zu beobachtende Fall von Haarverlust in zunehmendem Alter. Durch Zweithaar lässt sich jedoch das gesamte Haupthaar authentisch wiederherstellen.

Tonsuren: Nicht nur am Stirnansatz sondern auch am Übergang zwischen Ober- und Hinterkopf, im Bereich des Wirbels wird Haarausfall sichtbar. Dieses Phänomen wird als „Tonsur“ bezeichnet, abgeleitet von den grotesken Frisuren bei Priestern der abendländischen Kirche.

Dünnes Haar am Oberkopf: Diese Form des Haarverlustes tritt häufig bei Frauen auf. Im Bereich des Scheitels oder auf der gesamten Oberseite des Kopfes wachsen die Haare weniger dicht nach. Als Folge daraus ist das Haarvolumen geringer und die Kopfhaut durch die verbliebenen Haare sichtbar. Mit Integrationshaarteilen und Haarverdichtungen kann das fehlende Volumen erzeugt und frühere Haardichten wieder erreicht werden.

Alopecia areata: Hierbei handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung, bei der die Haarwurzeln in räumlich abgegrenzten Bereichen durch Körpereigene Abwehrzellen angegriffen werden. Vollständig lässt sich diese Erkrankung aus medizinischer Sicht noch nicht erklären.

Narben: Durch Verletzungen der Kopfhaut bei Unfällen oder Operationen kann Narbengewebe entstehen, welches keinerlei Haarfollikel mehr enthält. So können je nach Größe des Haarlosen Bereichs auffällige Ungleichmäßigkeiten oder „Löcher“ im Haupthaar entstehen.